Heute an meinem ersten Arbeitstag nach der Elternzeit mal wieder den Linux-Laptop angeschaltet und gleich das Upgrade von Fedora 10 auf Fedora 11 angeschubst.

Zwischendurch dann einen folgenschweren Fehler bemerkt. Selinux nicht deaktiviert und die grafische Oberfläche benutzt. Irgendwann sprang der Bildschirmschoner an - was noch kein Problem darstellt. Dummerweise wurde das Starten des "unlock"-Programms durch selinux verhindert, weil das Upgrade eine neue policy eingespielt hat. Damit konnte man nicht mehr sehen, wie weit das Upgrade war.

Aber nachdem sich eine halbe Stunde keine Festplatten-LED mehr rührte, war er wohl durch damit. Neustart ging auch, bootete problemlos mit Fedora 11. Schön.

Aber warum ist der NetworkManager der Meinung, wir haben kein Netz?

Weil wir keins haben. Es scheint so, als wäre irgendwo zwischen Kernel 2.6.27 und 2.6.29 der b44-Treiber für die Broadcom BCM4401 kaputt gegangen. Genaue Fehlersuche oder gar -beseitigung gestaltet sich schwierig. Die meisten Reports im Internet sprechen von diesem Problem im Zusammenhang mit viel Netzwerklast oder aktivierten grafischen Effekten. Das habe ich nun wirklich beides nicht.

Werde morgen mal versuchen, einen vanilla-kernel zu bauen und/oder den Treiber aus dem 2.6.27 im neueren Kernel zum Laufen zu bekommen.

Update: Als auch die 3com PCMCIA-Nic kein Netz bekam, wurde ich dann doch stutzig. Ein Restart des Switches brachte alles ins Lot.

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